Auf dieser Seite geht es um die unterschiedlichen Grabsteine und Grabmale. Ansonsten um die Formen der Grabsteine in seiner Vielfahlt.

Was sind Grabsteine und Grabmahle?

Seit Urzeiten bauen und errichten Menschen Grabmahle, um die letzte Ruhestätte von Verstorbenen zu kennzeichnen. Die dauerhaften Grabmahle dienen nicht nur zur Kennzeichnung eines Ortes.

Gleichwohl ehren sie den oder die Verstorbenen und geben den zurückgebliebenen Trauernden einen Ort zur Andacht und um in Gedanken mit dem Toten in Kontakt treten zu können. Die Formen und Größen der verschiedenen Grabmahle sind sehr mannigfaltig.

Vom einfachen Holzkreuz über die klassischen Grabsteine aus Naturstein bis zu den beeindruckenden Mausoleen und den gewaltigen 5.000 Jahre alten ägyptischen Pyramiden reicht die Palette der unterschiedlichen Grabmahle.

Der Grabstein

Grabsteine

Grabsteine – Grabstein Engel

Grabsteine sind heute die häufigsten Grabmähler. Sie sind klassischerweise vom Steinmetz aus Naturstein gefertigt. Hinsichtlich der Gestaltung und der Größe des Grabsteines sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Regionale Friedhofsvorschriften sorgen dafür, dass das Erscheinungsbild der Grabsteine die Andacht und die Atmosphäre auf Friedhöfen und anderen Bestattungsstätten erhalten. Zum Beispiel in der Form eines Findlings, in Buchform, als Herz oder auch in Form eines Engels.

In Form und Größe drücken Grabsteine nicht nur die religiöse Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit des Verstorbenen sowie dessen sozialen Status aus, sondern tragen nach außen, was der Mensch seinen Hinterbliebenen bedeutete. Dies kann nicht nur in lieben und andächtigen Inschriften, sondern auch mit bedeutungsvollen Symbolen gezeigt.

Wie sind Grabsteine gesetzt?

Am häufigsten anzutreffen ist der stehende Grabstein. Die Naturstein-Stele als Grabmahl kann dekorativ verziert und mit Inschriften versehen werden, die nicht nur gut zu lesen, sondern auch sehr beständig sind. Der geringe Platzbedarf macht den stehenden Grabstein ideal für Sarg- und Urnengräber, bedingen jedoch ein ausreichendes Fundament.

Liegende Grabsteine eignen sich ebenfalls für Urnen- und Sargbestattungen, benötigen jedoch etwas mehr Platz. Er braucht kein Fundament, muss aber häufiger von Schmutz und anderen Verunreinigungen gesäubert werden.

Der liegende Stein bietet eine Fülle von Verzierungen, die der Steinmetz aus dem Stein arbeiten kann und in der liegenden Position aus dem Stein erwachsen. Mit einem Keil unter dem Stein sind Inschriften gut lesbar.

Eine besondere Form des Grabsteines ist der Wiesenstein. Das sind ebenerdig verlegte Grabplatten. Aus Kostengründen entfallen bei Wiesensteinen Verzierungen meist. Inschriften sind hier aber genauso wie bei anderen Grabsteinen machbar.

Wiesensteine erhalten keine Einfassung und werden direkt über das Urnen- oder Sarggrab in der Friedhofswiese verlegt. Umpflanzungen entfallen ebenfalls, der Rasen sollte jedoch kurz gehalten sein.

Wieso Grabsteine?

Die Grabmahle aus Stein haben gegenüber Varianten aus Holz oder Gusseisen den Vorteil, dass sie sehr langlebig sind und weder verfaulen, noch rosten können. Verwitterte Grabsteine aus Naturstein lassen sich nach Jahren noch relativ einfach vom Steinmetz aufarbeiten. Gleiches gilt für die Inschriften und dekorativen Elemente, die durch den Fachmann nachgearbeitet oder erneuert werden können.